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The Oswald Grand Hotel

Die Wiedergeburt einer Legende

Im Herzen von Wolkenstein in Gröden, umgeben von der stillen Erhabenheit der Dolomiten, liegt ein Hotel, das seit 1896 Teil der Geschichte dieses Tals ist.

Es ist das The Oswald Grand Hotel.

Heute erstrahlt das Oswald nach einer umfassenden Renovierung in neuem Glanz und führt den Charme seiner Geschichte in die Gegenwart. Eine authentische Eleganz, geprägt von Details, Materialien und einer Atmosphäre, die den Blick in die Vergangenheit richtet, ohne dort stehen zu bleiben.

Ein Ort mit einer Geschichte, die es zu erzählen gilt – und mit vielen weiteren Geschichten, die noch erlebt werden wollen.

Oswald estivo
Warm beleuchtete Hotelbar mit gepolsterten Sitzgelegenheiten, einem runden Tisch und einem Kronleuchter. Die Holzbar mit roten Stühlen schafft eine gemütliche, einladende Atmosphäre.
Alex Moling Oswald 58 12 11zon
Logo The Oswald Grand Hotel Val Gardena

Es gibt Hotels, die entstehen, um Gäste zu beherbergen. Und dann gibt es Orte, die im Laufe der Zeit Teil der Geschichte eines Ortes werden.

1896

Historisches Foto von Wolkenstein in Gröden Ende des 19. Jahrhunderts, mit traditionellen Gebäuden und der umliegenden Berglandschaft.

Die Eröffnung

Im Herzen von Wolkenstein in Gröden beginnt seine Geschichte im Sommer 1896, als Karl Pitscheider, Postmeister und ein Mann mit großer Leidenschaft für Gastfreundschaft, das Hotel Zur Post eröffnete und damit den Gasthof La Gërva erweiterte.

Von Anfang an war das Hotel weit mehr als ein Ort, an dem man die Nacht verbrachte. Es war ein Treffpunkt, an dem man sich begegnete, Musik lauschte, sich austauschte und neue Ideen teilte.

So entstand das Oswald: nicht nur als Hotel, sondern als ein offenes Haus für die Welt.

1906

Historisches Foto des Hotels Oswald aus dem Jahr, in dem das Hauptgebäude und der Anbau durch den markanten Turm verbunden wurden.

Die Geburt der Ikone

Im Jahr 1906 verändert das Hotel sein Erscheinungsbild mit dem Bau des charakteristischen Turms, der zu einem der Wahrzeichen des Oswald und von Wolkenstein in Gröden werden sollte.

In diesen Jahren taucht auch der Name Oswald von Wolkenstein auf, der mittelalterliche Dichter, der aus diesen Bergen stammte und das Hotel für immer mit der Geschichte und Kultur des Tals verband.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Oswald bereits ein internationales Reiseziel, das von Aristokraten, Künstlern, Wissenschaftlern und Reisenden besucht wurde. Zu den namhaften Gästen zählten Sigmund Freud im Jahr 1907 und Enrico Fermi in den 1930er-Jahren.

1929

Erste Wintersaison des Hotels Oswald, mit dem Gebäude und dem markanten Turm, das Dach mit Schnee bedeckt.

Der erste Winter

Im Jahr 1929 öffnet das Oswald zum ersten Mal auch während der Wintersaison seine Türen.

Diese Entscheidung weist bereits auf die Zukunft des Tals hin, das in den folgenden Jahren immer stärker vom Wintertourismus geprägt sein wird. Wenig später wird auch eine Zentralheizung installiert – eine echte Innovation für die damalige Zeit.

Das Oswald ist inzwischen eines der bedeutendsten Grandhotels der Alpen.

Doch die Geschichte besteht nicht immer aus einfachen Zeiten.

1945

Hotel Oswald, während des Zweiten Weltkriegs als Krankenhaus für deutsche Soldaten genutzt.

Zeiten des Wandels

Die beiden Weltkriege prägen die Geschichte des Hotels und des Tals tiefgreifend.

Während des Zweiten Weltkriegs wird das Oswald zunächst als Schule und später als Militärkrankenhaus genutzt. Nach dem Krieg erlebt es einige Jahre fernab seiner ursprünglichen Bestimmung, bleibt jedoch bestehen.

In den folgenden Jahren kehrt langsam wieder Leben in das Hotel ein. Es wird auch zu einem Ort des Studiums und des Austauschs für Studenten der Universitäten Oxford und Cambridge.

Ein weiteres Mal findet das Oswald zu seiner Seele zurück: zu einem Ort, der Menschen und Geschichten aus unterschiedlichen Welten willkommen heißt.

1966

Blick auf die Terrasse und den Platz vor dem Hotel Oswald, voller Menschen, mit Betonung darauf, dass das Hotel schon immer ein Bezugspunkt für die lokale Gemeinschaft war.

Ein neuer Abschnitt

Im Jahr 1966 wird das Hotel an eine Mailänder Finanzgruppe verkauft, und in den darauffolgenden Jahren erlebt das Oswald einen zunehmenden Niedergang.

Doch seine Geschichte endet hier nicht.

1978

Projektplan für die Renovierung des Hotels Oswald, vorgestellt in den 1980er Jahren.

Wiedereröffnung durch die Hoteliers von Wolkenstein

1978 beschließen 23 Hoteliers aus Wolkenstein in Gröden, sich zusammenzuschließen, um einem der bedeutendsten Orte des Tals neues Leben einzuhauchen.

Es ist eine Geste, die viel über den Geist von Wolkenstein erzählt: Das Oswald gehört nicht nur denen, die es führen. Es ist Teil der Gemeinschaft, ihrer Erinnerungen und ihrer Geschichte.

1980

Immagine migliorata

Die Wiedereröffnung des Hotel Oswald

1980 öffnet das Hotel wieder seine Türen.

Es ist ein neuer Anfang.

Seitdem sind weitere Jahrzehnte vergangen. Das Tal hat sich verändert, die Art zu reisen hat sich verändert und auch das Verständnis von Gastfreundschaft hat sich gewandelt.

Das Oswald ist jedoch noch immer hier.

2025

Ein gemütliches Alpenhotel in der Dämmerung, umgeben von verschneiten Landschaften und Tannen. Warme Lichter erhellen das Gebäude und schaffen eine einladende, ruhige Atmosphäre.

Ein neues Kapitel

Im Jahr 2025 beginnt ein neues Kapitel: Nach einer umfassenden Renovierung erwacht das Hotel mit einem neuen Erscheinungsbild zu neuem Leben und bewahrt zugleich seine Verbindung zu seiner Geschichte.

Holz, Stein, Stoffe, Licht und zeitgenössische Details treffen auf Elemente, die von der Vergangenheit erzählen. Es geht nicht darum, ein Museum zu schaffen, sondern einem Ort neues Leben zu schenken, der schon immer dafür bestimmt war, erlebt und gelebt zu werden.

Heute blickt das The Oswald Grand Hotel in die Zukunft, ohne seine Vergangenheit zu vergessen.

Schneebedecktes Alpenhotel mit steilem Dach steht vor sonnenbeschienenen, verschneiten Bergen. Eine ruhige Winterstimmung wird bei Sonnenuntergang eingefangen.

Mehr als 130 Jahre sind vergangen, seit das Hotel zum ersten Mal seine Türen öffnete.

In all dieser Zeit haben sich die Jahreszeiten, die Generationen und die Art, die Berge zu erleben, verändert. Neue Gäste sind gekommen, andere sind wiedergekehrt. Zimmer, Räumlichkeiten und Technologien haben sich weiterentwickelt.

Doch eines ist unverändert geblieben: der Wunsch, all jene willkommen zu heißen, die nach Wolkenstein in Gröden kommen.

Vielleicht liegt genau darin die wahre Bedeutung einer langen Geschichte in der Hotellerie.

Nicht alles so zu bewahren, wie es einst war, sondern zu wissen, was es wert ist, bewahrt zu werden – und den Mut zu haben, sich weiterzuentwickeln.

Gestern und heute leben hier Seite an Seite – und beide stehen im Mittelpunkt. Die Renovierung des The Oswald entstand aus dem Wunsch, seine Seele zu bewahren und zugleich das Erbe der großen Grand Hotels der Alpen mit der Leichtigkeit zeitgenössischen Designs zu verbinden.

Stein, Holz, Stoffe und Licht schaffen warme und einladende Räume, in denen jedes Detail an die Wurzeln dieses Ortes erinnert, ohne auf die Gegenwart zu verzichten.

Eine Architektur, die eine Geschichte erzählt, und ein Raum, der dazu geschaffen ist, sie zu erleben.

Verschneites Bergresort bei Sonnenuntergang. Warme Lichter leuchten vom Dachpool und den Fenstern. Umgebende Hütten eingebettet in verschneite Kiefern. Gemütliche Atmosphäre.
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Im The Oswald Grand Hotel erzählen historische Zimmer und neue Suiten von zwei unterschiedlichen Arten, Gastfreundschaft zu erleben – verbunden durch dieselbe Liebe zu Komfort, Schönheit und besonderen Details.

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